
Im ersten Moment ist die Ernährung etwas, was uns alle angeht. Ernährung bedeutet die Zufuhr von Nahrung und diese wiederum liefert uns Energie und den ein oder anderen elementaren Nährstoff. Es geht eigentlich immer um Energie. Wir als Lebewesen verbrauchen bei allem, was wir tun Energie und um weiter am Leben zu bleiben, muss dementsprechend Energie zugeführt werden. Wir können circa 3 Tage ohne Wasser auskommen und 30 Tage ohne feste Nahrung.
Es ist Wahnsinn, was unser Körper leisten kann um unser Überleben zu sichern, wenn ihm keine oder zu wenig Energie zugeführt wird!
Schauen wir uns das mal etwas genauer an:
Insofern keine Zufuhr von Energie stattfindet, nutzt unser Körper zuerst unsere vorrätigen Zuckerreserven und versorgt damit vorrangig unser Herz und unser Gehirn. Sind keine Reserven in Form von Glukose mehr vorhanden, greift unser Körper unsere Muskulatur an und nimmt die darin enthaltene Energie zum überleben. Ein breiter Bizeps ist also keine Priorität. Aber eine gute Nachricht gibt es: langfristig baut unser Körper auch die Fettdepots ab. Ein Kilogramm Fett liefert uns dabei 7000ckal Energie.
Zusätzlich entscheidet unser Körper wie viel Energie er für seine Funktionen nutzt. Das heißt im Umkehrschluss: wird keine oder kaum noch Energie zugeführt, werden die Funktionen auf ein Minimum reduziert. Die oberste Priorität für unseren Körper ist das Überleben. Die Zellerneuerung wird langsamer, unser Gehirn wird langsamer, die Körpertemperatur wird gesenkt, unser Immunsystem wird heruntergefahren und unser Herz fängt an langsamer zu arbeiten. Im letzten Schritt versagt dann in der Regel unser Herz, weil schlichtweg keine Energie mehr da ist.
Kurz gesagt: Ernährung, die Nahrungsaufnahme in flüssiger und fester Form, ist lebensnotwendig. Unser Körper nutzt die darin enthaltene Energie, aber auch die einzelnen Nährstoffe für seine Funktionen. Dazu gehören unser Herz-Kreislauf-System, unsere Atmung, unsere Körpertemperatur, unsere Blutversorgung der Organe, unsere Zellerneuerung, unser Gehirn, unsere Muskeln....
Doch jetzt stellt sich die Frage:
Wie viel Energie benötigen wir denn?
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