
Mikro bedeutet aus dem griechischen übersetzt klein, gering oder kurz. Bei der Ernährung handelt es sich um kleine Bestandteile bzw. kleine Mengen. Zu den Mikronährstoffen zählen Mineralstoffe und Vitamine.
Was nicht klein oder gering ist, ist die Vielfalt an verschiedenen Mineralstoffen: Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium, Chlorid, Phosphor, Schwefel, Zink, Jod, Eisen, Fluorid, Selen, Chrom, Arsen, Kobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Nickel, Silizium, Vanadium, Zinn. Sie alle kommen nur in geringen Mengen im Körper vor und müssen dementsprechend nur in kleinen Mengen zugeführt werden. Dennoch sind sie in ihrer Funktion für unseren Körper nicht zu unterschätzen! Sie helfen bei Stoffwechselvorgängen. Sie sind Bestandteil unserer Haare, Haut, Nägel, Knorpel, Knochen und Zähnen. Sie helfen unserem Immunsystem und sind Bestandteil, sowie Helfer unseres Bluts, unserer Zellen und unserer Nerven. Im Grunde bei allen wichtigen Bestandteilen sind sie Baustoff oder Helfer. Es gibt Richtwerte, wie viel Mikro- oder Milligramm ein Mensch des entsprechenden Stoffs in etwa zu sich nehmen sollte, um gesunde Funktionen zu haben oder auch Richtwerte, um nicht krank zu werden. In besonderen Situationen, kann es sein, dass dein Körper von bestimmten Mineralstoffen etwas mehr benötigt. Zum Beispiel wenn du schwanger bist, werden alle Mineralstoffe, die für ein Wachstum relevant sind, etwas mehr benötigt als üblicherweise.
Vitamine können nicht oder nur bedingt von unserem Körper selbst hergestellt werden und sollten daher regelmäßig in kleinen Mengen zugeführt werden. Sie sind hauptsächlich Helfer. Sie helfen dabei Stoffe in unserem Körper in einen anderen umzuwandeln oder helfen bei steuernden Prozessen. Sie können nicht direkt ineinander umgewandelt werden, aber sie können sich gegenseitig ergänzen. Zum Beispiel ergänzen sich Vitamin C und Vitamin E: Vitamin E wirkt als Antioxidant für unsere Zellen und wird dabei "verbraucht". Vitamin C kann dieses verbrauchte Vitamin E regenerieren, sodass es wieder in seiner Ursprungsform vorliegt.
Zum Abschluss bleibt zu sagen: Mineralstoffe und Vitamine gelten als Mikronährstoffe, weil sie in kleinen Mengen im Körper vorliegen und in kleinen Mengen benötigt werden. Allerdings sind ihre Funktionen essentiell, weshalb sie nicht weniger relevant für uns sind, als die Makronährstoffe.
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